Eurogamer.net veröffentlichte ein Interview mit Blizzard-Mitbegründer Frank Pearce, der anlässlich des 20 Jährigen Jubiläums der Spieleschmiede nach Köln gereist war.
Diablo 3 war natürlich ein Thema und besonders der Onlinezwang.
Pearce äußerte darin, dass nicht die Bekämpfung der Piraterie Grund für den Onlinezwang wäre, sondern das sie Spieler durch Online-Erfahrungen dazu überzeugen wollen, Teil einer Online-Community werden zu werden.

Die wohl interessanteste Antwort des Interviews gab Pearce auf die Frage, ob es schlimm sei, dass Pendler nun kein Diablo 3 während ihrer Fahrten spielen könnten?

Zitat:

“ Das ist ein berechtigtes Anliegen. Aus unserer Sicht wird die Server-Software auf unserer Hardware laufen, und nicht auf der der Spieler. Es zu ermöglichen, die Server-Software auf der Hardware des Spielers laufen zu lassen, stellt einen zusätzlichen Arbeitsaufwand für uns dar, jedoch wollen wir, dass Diablo 3 so schnell wie möglich in die Hände der Spieler gelangt. Es wird bereits eine Herausforderung für uns, es dieses Jahr zu schaffen.

Ein Teil dieser Entscheidung ist die Frage: Ist es wichtiger, dass wir Leuten, die von Zeit zu Zeit Offline spielen möchten, die Möglichkeit geben es zu tun oder ist es wichtiger, das Spiel so schnell wir können zu veröffentlichen? Wir entschieden uns für letzteres.”

Wenn das mal keine ehrliche Antwort zum Thema Onlinezwang ist!

Harpie, 02.09.2011, 17:14 Uhr